FeedTarvis
ErdkundeBrockhaus 1882

Tarvis, Marktflecken in der Bezirkshauptmannschaft Villach des österr. Herzogtums Kärnten, südwestlich von Villach, am Raibler Seebach und nahe der Wasserscheide zwischen dem Adriatischen und Schwarzen Meere, Station der Linien St. Valentin-T., T.⸗Laibach und T.⸗Pontafel der Ssterreichischen Staatsbahnen, ist Sitz eines Bezirksgerichts und zählt (1880) 1506, als Gemeinde 2953 C. Die Lage und Umgebung des Ortes gehören zu den großartigsten in den Alpen, der Ort selbst ist zugleich eine der ältesten Stationen für den Handelsverkehr zwischen Deutschland und Italien. T. ist Knotenpunkt der Straßenzüge, die das Draugebiet durch das Kanalthal und Friaul mit dem Venetianischen Tiefland, dann durch Krain mit Triest und über den Predil mit Görz verbinden.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 484Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 6

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Erdkunde 6