Teilkamm, Scheidekamm, Scheideblatt oder Hinterried (frz. peigne de pliage, räteau, ràtelier, vateau; engl. separator, ravel), in der Weberei (s. d.) ein lammartiger Bestandteil des Webstuhls, welcher zum gleichmäßigen Ausbreiten der auf den Garnbaum zu bringenden Kette dient. (Vgl. Riedblatt oder Riedkamm unter Blattbinder und unter Kamm.) mittels deren man ein gegebenes Normalmaß auf einen andern Gegenstand schneller und mit größerer Genauigkeit übertragen kann, als dies aus freier Hand mit Zirkel und Lineal möglich wäre; auch dient sie, gegebene Längen in eine Anzahl gleicher
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 524Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei