Theobröma (lat.), der Kakaobaum. thin C, H. (CH,)2N. Oa, eine organische Base, die sich in den Kakaobohnen und in gewissen Sorten von Thee findet und auf ähnliche Weise wie das Caffein (s. d.) aus den Kaffeebohnen und dem Thee dargestellt wird. Es bildet ein weißes krystallinisches Pulver von schwachbitterlichem Geschmack, das sich nur sehr wenig in heißem Wasser, Alkohol und Ather löst. Bei 250 sublimiert es unter Zurücklassung von Kohle. Mit Silberoxyd geht es eine Verbindung ein. Wird diese Verbindung mit Jodmethyl behandelt, so geht es in Caffein über, mit welchem das T. in chem. und physiol. Hinsicht die größte Ahnlichkeit hat.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 613Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei