Thien und der Wartturm Zeugnis ablegen. seit 1088, stammte aus einem gräfl. Geschlechte un wurde in der berühmten Klosterschule zu Nieder alteich erzogen. Ehe er Erzbischof wurde, waree Abt zu St. Peter in Salzburg. Widrige Schicksal zwangen ihn, sein erzbischöfl. Amt 1101 niederzu legen und zu Admont Schutz zu suchen. Dann ging er nach Palästina, wo er den Märtyrertod fand. T war ein trefflicher Bildhauer; Marienstatuen vor ihm existieren zu St. Peter in Salzburg, zu Rad stadt, zu Altenmarkt bei Radstadt und anderwärts.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 636Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei