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ErdkundeBrockhaus 1882

Uddevalla, schwed. Stadt im Bohus-Län (s. d.). Vdel (russ.), zugeteilter Anteil, hieß im ältern Rußland das Teilfürstentum und die Wolost; jetzt werden mit dem Plural dieses Wortes, udely, die Apanagengüter des russ. aiserhauses bezeichnet. „uden (Lucas van), Maler und Radierer, geb. 18. Okt. 1595 zu Antwerpen, erhielt seine erste bibete Nch Unterweisung von seinem Vater, und bildete sich dann nach der Natur. Klare Fernen, reine Lüfte mit lichten Wolkenzügen trefflich konentrierte Beleuchtung, meisterhaft behandelte aumgruppen itde la seine Bilder vorteilhaft Lus. U. malte oft die 1. Hintergründe in Rubens' Gemälde, wogegen dieser wiederum manche seiner Landschaften mit Staffage versah. Zu an frühern Hauptwerken 9.5095 die Landgaften in der Kapelle von St.⸗Bavo zu Gent. Sieben reizvolle Bilder besitzt die Galerie Liechtentein in Wien, eine andere Landschaft die Pinakothek in München. Sehr gut lernt man ihn in Dresden kennen, dessen Galerie sieben Werke von ihm bewahrt. Er starb 1672 oder 1673 in Antwerpen. Sein Porträt von A. van Dyck besitzt die Pinakothek — München. U.s landschaftliche Radierungen (61 Blätter!), höchst malerisch und geistreich behandelt, werden sehr geschätzt.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 15, S. 946Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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