ViennetlJean Pons Guillaume), franz. Schriftsteller, geb. 18. Nov. 1777 zu Beziers im Depart. Hérault, führte ein abenteuerliches, wechselvolles Leben, erst als Soldat, dann als Litterat und Dichter. Unter der Restauration verfeindete er sich mit dem Ministerium wegen seiner liberalen Tendenzen und Angriffe gegen die Jesuiten, zugleich aber auch mit der liberalen Jugend wegen seines erbitterten Hasses gegen den Romantismus. Seine Empfindungen drückte er damals in den Epitres et satireso (1815—30) aus. Er veröffentlichte außerdem lang-Le Siége de Damaso (1825),6Sédim ou les nègreso (1826), La Philippides, ein Epos in 24 Gesängen (1828), endlich die Eranciades (1863). Ferner sind zu erwähnen: «4Michel Brémondo und aSelmas, zwei Dramen; „La course à I'héritage, La Mi⸗- graines, Les Sermentsv, drei Lustspiele; WLa Tour (1834), zwei histor. Romane; «Ilistoire de la puissance poutificales (1866), Essais de poésie et phique au cimetière du Pére Lachaises (1820). Seit 1830 war V. Mitglied der Französischen Akademie. Er starb zu Val St.⸗Germain 11. Juli 1868.