Vierauge (Anableps tetrophthalmus), ein die dewds Surinams, Guaianas an den Mündungen wohnender Fisch von etwa 20 em Länge, der unsern Schmerlen nahe verwandt ist, sich aber dadurch auszeichnet, daß seine vorgequollenen Augen, resp. deren Pupillen durch eine brückenartige quere Vereinigung der Augendecken und der Iris in eine obere und untere Hälfte geteilt sind, sodaß jedes Auge doppelt erscheint.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 259Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei