Vivatbänder, Bezeichnung für bunte Bänder aus Seide (resp. Atlas), welche früher bei festlichen Gelegenheiten zum Ausputz an der Schulter des Staatskleides von hohen Personen getragen wurden. Auf diesen Bändern befanden sich z. B. Porträts des regierenden Fürsten, in Brustbild sowohl, wie in stehender Figur oder zu Pferde, ferner Inschriften, Verse, allegorische Figuren u. dgl.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 299Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei