Wad, Namefür ein Mineral, welches, der Hauptsache nach aus Mangansuperoxyd mit Manganoxyd und Wasser bestehend, nierförmig-knollige Massen, Stalaktiten und rindenartige überzüge von nelkenbrauner bis bräunlichschwarzer Farbe bildet, die aus schaumähnlichen, zartschuppigen oder höchst feinerdigen Teilchen in so lockerer Verbindung zusammengesetzt sind, daß die sehr weiche und milde Masse auf dem Wasser schwimmt, obschon das eigentliche spezifische Gewicht der Substanz 2,3-3,7 beträgt. Das Mineral findet sich z. B. zu Elbingerode und Iberg am Harz, zu Arzberg in Franken, im Siegenschen u. s. w.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 364Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei