FeedWardein
Handwerk & GewerbeBrockhaus 1882

Wardein oder Waradein ist jedenfalls die im Mittelalter üblich gewordene deutsche Form des Wortes Guardian 6 d.). Der W. war ursprünglich ein Beamter, der über den Gehalt der ausgebrachten Metalle zu wachen hatte und diese nach ihrem Gehalt untersuchte. Damals war das Berg- und Münzwesen eng verbunden, und Ein Beamter stand beiden vor. Erst in späterer Zeit wurde beides getrennt, und man ernannte nun einen Bergwardein für das Bergfach und einen Münzwardein für das Münzwesen.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 436Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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