Wargentin (Pehr Wilh.), schwed. Astronom, geb. zu Sunne in Jemtland 22. Sept. 1717, studierte seit 1733 in Upsala, wurde 1746 Docent der Astronomie, 1749 Sekretär der königl. Akademie der Wissenschaften in Stockholm und starb als solcher 13. Dez. 1783. Seine Berechnungen über die Monde des Jupiter sind wertvoll. W. verdankt man die 1749 erfolgte Stiftung der Tabellkommissiono, des ältesten Organs einer amtlichen Statistik. Wargla, franz. zu Algerien gehörende Oase in der Hammada (Steinwüste) und im Wadi Mija, 128 m über dem Meere, Knotenpunkt mehrerer Karawanenstraßen, ein wichtiger Verkehrspunkt der Sahara, ist von Arabern, Mosabiten (aus Tunis), Berbern und Sudannegern bewohnt und besitzt ausgedehnte Palmenhaine, deren Früchte einen hervorragenden Ausfuhrartikel bilden. Die Stadt Wargla hat über 10000 E., eine Ringmauer, eine Citadelle und Lederindustrie; der Ort zerfällt in drei Stadtteile, die durch Mauern getrennt sind.