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ErdkundeBrockhaus 1882

Wid, der Utus der Römer, rechter Nebenfluß der untern Donau in Bulgarien, entsteht aus zwei Quellarmen, dem Schwarzen und dem Weißen W. am nördl. Abhange des Kodscha-Balkan, berührt Tetewen, fließt nahe westlich an Plewna vorbei und mündet nach einem Laufe von 130 km oberhalb Nikopoli, der rumän. Stadt Islas gegenüber. Seit Kaiser Aurelianus bis zur Invasion der Bulgaren (679) bildete der W. die Grenze zwischen den 271 gebildeten Provinzen Dacia ripensis und Dacia mediterranea der Präfektur Illyricum im W. und Moesia II. der Präfektur Oriens im O.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 603Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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