Windofen, ein von außen geheizter Stubenofen; auch ein kleinerer, oft tragbarer Schmelzofen, bei welchem das Feuer nicht durch ein Geblase angefacht wird, sondern welcher derart eingerichtet ist, daß in ihm, sobald das Feuer angezündet ist, ein Luftzug entsteht, der das Feuer anfacht und so die gewünschte Hitze erzeugt.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 683Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei