FeedZahuschuabir
BaukunstBrockhaus 1882

Zahuschuabir s. unter Zahnkrankheiten. gel. Zahnschnitte (lat. denticuli) heißt in der Architektur die Reihe kleiner, durch schmale Zwischenräume (Zahnlücken) getrennter, nahezu würfelförmiger Hervorragungen (Zähne) unmittelbar unter der bängenden Platte eines ion. oder korinth. Gesimses. Sie kommen sowohl in der Renaissance, als auch an andern Gesimsen vor. Zahnstange (frz. crémaillère, engl. rack), eine mit Zähnen versehene geradlinig geführte Stange, in die ein Zahnrad eingreift. (S. u. Zahnräder.) Bd. VIII, S. 938 Zahntaube (Didunculus strigirostris, Tafel: Tauben, Fig. 1Woder Manumea ist der Name eines eine eigene Familie der Tauben (s. d.) bildenden Vogels, der bloß auf den beiden zum Archipel der Samoa-Inseln gehörigen kleinen Inseln Ugalu und Sawaii sich findet. Der Vogel ist 33 em lang und klaftert 63 em, hat einen plumpen Körper, einen hohen, raubvogelartigen Schnabel, dessen Oberspitze in einen scharfen Haken übergebogen ist, während der Unterschnabel im Vorderteil jederseits drei zahnartige Vorsprünge aufweist. Das Tier ist am Kopfe und der Unterseite glänzend dunkelgrün, oben lebhaft rotbraun und hat dunkelgraue Schwingen. Die Z. brütet auf dem Boden, lebt von Fruchtkernen und wird, seitdem Katzen auf die Inseln eingeführt sind, von Jahr zu Jahr seltener. Zahnvögel (Odontornithidae) heißt eine Anzahl, vielleicht eine Familie bildender, in der Kreide Nordamerikas aufgefundener Vögel mit echten Zähnen in Ober-und Unterschnabel. Vgl. O. L. Marsh, „Odontornithes. U. S. Geol. Explor. of the 141 parallelh (Bd. 7, Washingt. 1880). ahnweh, s. unter Jahnkrankheiten. ähringen, ein Dorf mit 1100 meist kath. E., im ehemaligen österr. Breisgau, im jetzigen Kreise Freiburg des Großherzogtums Baden, 3 km von Freiburg am Gebirgsabhange gelegen, ist wegen des zerstörten Schlosses gleichen Namens geschichtlich denkwürdig, von welchem die alten Herzöge von Zähringen, die Ahnherren des Hauses Baden, ich nannten. Von ihnen soll das Geschlecht der Conversations-Lexikon. 13. Aufl. XVI. Habsburger ein jüngerer Zweig sein. Guntram der Reiche, Graf vom Sund- und Breisgau, der Sohn des 917 enthaupteten berühmten Erchanger, Herzogs in Schwaben und Grafen vom Klettgau, wird nämlich als Stammvater des zähringer Hauses angenommen. Von seinem ältesten Sohne Gebhard sollen die Zähringer, von seinem jüngern, Lanzelin, die Habsburger abstammen. Nach dem Tode des Herzogs Berthold I. 1077 zerfiel das aus in zwei Linien, die herzogl. oder zähringer Linie, die mit Berthold V., dem Gründer von Bern, 1218 im Mannsstamme erlosch, und die markgräfl. oder bad. Linie, von welcher das Haus Baden abstammt. Vgl. Leichtlin,Die Zähringerr (Freiburg i. Br. 1831); Schöpflin, «Historia ZaringoRadensiso (6Bde., Karlsr. 1765); Mone, Urgeschichte des bad. Landes» (2 Bde., Karlsr. 1845). ährte (Abramis vimba, Tafel: Fische I, Fig. 7), ein bis 30 em lang werdender, ziemlich schlanker, zu der Familie der Weißfische Gewäser Bewohner der Flüsse und brackischen Gewässer Mitteleuropas bis Südschweden. Die Farbe ist oben dunkelgrau, an den Seiten silbriggrau, nach dem Bauche zu heller, die After⸗‚ Brust-und Bauchflossen sind gelblich. Während der Laichzeit wird der Fisch dadurch, daß die Farbe seiner Oberseite zu Schwarz sich vertieft, die der sonst mattgelblichen Flossen zu Orange sich erhöht, sehr schön.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 16, S. 833Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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