Zerstreute Fechtart wird im Gegensatze zur geschlossenen Fechtart diejenige Fechtweise genannt, bei welcher die Mannschaften nicht dicht neben⸗ und hintereinander, sondern mit größern oder kleinern Zwischenräumen in beliebigen Gruppierungen kämpfen. Der einzelne Mann ist hierbei nicht an einen bestimmten Platz gebannt, sondern hat innerhalb gewisser Dr gute Benund der Bewegung, um sich eine möglichst gute Deckung und ein geeignetes Schußeld zu verschaffen. Während früher die geschlossene echtart für die Infanterie die Regel, die zerstreute sechtart die Ausnahme war, ist nach den bedeutenden Fortschritten der Feuerwaffen in den lehten Decennien jetzt das Umgekehrte eingetreten und die zerstreute Fechtart die Regel, die geschlolsene Fechtart die Ausnahme geworden. Zeritreuung des Lichts, s. Dispersion. oder konkaven optischen Linsen (s. d.), weil sie die parallel zu ihrer Achse auffallenden Lichtstrahlen beim Durchgange durch die Linse brechen, daß sie zueinander divergent, d. i. zerstreut, austreten, und zwar derart, als ob sie von einem in der Achse auf der Auffallseite des Lichts liegenden Punkte E der beistehenden Figur ausgegangen wären. Dieser Punkt heißt der scheinbare, virtuelle oder negative Brennpunkt der 3. Einen wirklichen Brennpunkt besitzen die Z. nicht.