
Hausbank, k. (Mühlb.), 1. bei deutschen Windmühlen der Ständer, welcher senkrecht auf den Kreuzschwellen des Bockes steht u in das Mühlhaus hineinragt, das um seinen Zapfen gedreht werden kann. — 2. Bei anderen Mahlist mühlen Schwellen, auch hansbaume enannt, von starkem ig; Eichenholz, auf welchen die Docken vom M ühlgerüst ruhen. irf-Hausenblase, kf. oder Sischleim, W., franz colle f. de er⸗ poisson, ichthyocolle, f., engl. isinglass, fish-glue, wird 26. gewöhnlich von der Blase des Hansen (Koipenser KHusc) lu⸗ gewonnen. Es ist dies ein zum Geschlecht der Störe gelen höriger Fisch, der bis 7½ m. lang und 500—1400 Kg. che schwer wird. Man fängt ihn in größeren Mengen jährin lich im Kaspischen, Schwarzen und Asowschen Meer, sowie er; in der Wolga und anderen Strömen jenes Gebietes. Die ick-Schwimmblase dieses Fisches wird der Länge nach aufin⸗ geschnitten, durch Einweichen in Wasser und Kalkwasser ö Fig. 2085. Leibnitzhaus in Hannover. von Blut u. Fett gereinigt, dann die äußere Haut beseitigt und die innere an der Sonne erweicht, darauf in verschie⸗ „dener Weise geformt, meist zusammengerollt u. in Platten getrocknet. Die beste Sorte ist sehr weiß, fettglänzend, „durchscheinend, trocken, aus feinen Häuten zufammen⸗