Krahnbahrmaschine, k., unterscheidet sich von anderen Bohrmaschinen (f. d.) besonders dadurch, daß an dem Ständer eine Schale sich auf u. nieder biegen läßt, welche in zwei Bogen einen seitwärts drehbaren Ausleger trägt, an dem wiederum die eigentliche Bohrvorrichtung horizontal verschoben werden kann. Die Bewegung wird von der am Ständer auf horizontaler Welle sitzenden Riemenscheibe durch konische Räder auf die Bohrvorrichtung bei jeder Stellung des Schiebers und Auslegers übertragen. Die große Handlichkeit ist Hauptvorzug dieser Maschine.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 220Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei