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Recht & StaatBau-Lexikon 1881

Latte, f., frz. latte, engl. lath, ledge, ital. Iatta, span. Iata, lat. lata, latta, pedelata, einige Zoll breite, verschieden starke u. lange Holzstreifen. Sie werden meist aus Lattenbäumen, Lattenknüppeln, Lattenstangen geschnitten od. gespalten man unterscheidet daher Spaltlatte od. Reißlatte, frz. I. fendue, de fente, engl. split lath, u. getrennte L.I. de sciage; unter diesen wieder Schieferlatte, frz. I. volice, engl. broad lath, als Pfostenlatte 3—5 cm. stark, 6—10 em. breit, als Dachlatte 2—3 em. stark, 5—8 em. breit, und Dünnlatte oder Spalierlatte, franz. I. carrée, engl. square-lath, 2—3 cm. im Quadrat stark (s. d. betr. Art.). Zu ihrer Annagelung bedient man sich besonderer Nägel, der Lattennägel. Letztere haben starke Köpfe und sind ungefähr 10—12 cm. lang.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 268Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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