Laube, kf., franz. cabinet m. de verdure, feuillée, ramée, ital. frascato, span. enramada, glorieta. 1. In Gärten ein Gebäudchen, dessen Wände und oft auch Dachflächen aus Lattenspalier bestehen u. welches, mit Schlingpflanzen bezogen, Schutz vor Sonne und Wind, nicht aber vor Regen gewährt; dergleichen Lin dürfen nicht zu niedrig gemacht werden, auch muß man sie häufig durch Bespritzen von innen aus von Staub und Insekten reinigen; in der Regel sind sie von einer Seite ganz offen. Zum Beziehen derselben eignen sich bes. Jasmin, Hollunder, Epheu, Zaunrübe, wilder Wein, Jelängerjelieber, Wein, Pfeifenbaum etc. Neuerdings werden die Laubengestelle vielfach von Eisen hergestellt. — 2. Plattdeutsch du 1ove, mittelalt.⸗lat. laubia, Iobium, lobia, Iaupia, engl. und schwed. Ioft, überhaupt Halle, zunächst als geschlossener Raum, Versammlungssal, daher für Bauhütte, Gerichtsbliothek Heidelberg sal 2c., s. d. Art. Laufshus und lobium; später aber bes. I1 überwölbter Säulengang auf der Straßenseite eines Hau-k ses, wenn er nicht vorgebaut, sondern unter dem Hause selbst angebracht ist. — 3. Am Rhein s. v. w. Erker (s. d..o und d. Art. Arker).