Petroleum, u., franz. pétrole, m., eigentlich s. v. Erdöl, Steinöl, s. d. Art. Bergnaphtha und Bergther Erdharz, Steinöl, Bergöl, Bitumen; doch nennt man je P. nur die schwereren, SSS........... bei über 140° O. siedenden Oele des natürlichen Steinöls, die durch dessen Destillation gewonnen werden. — Obschon das gute P. sich nicht entzünden soll, wenn man seine Oberfläche mit einer Flamme berührt, ist doch das gewöhnlich in den Handel kommende P. oft sehr leicht entzündlich, u. daher sind in vielen Orten besondere Vorschriften für dessen Aufbewahrung erlassen, nach denen man sich beim Entwurf eines
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 531Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei