Schutzpfeiler, m., s. Brücke. Schützsiel, n. (Wasserb.), Siel (s.d.), wenn das Wasser durch ein bloses Schutzbret gesperrt wird. Schützstange, k. (Wasserb.), am Schitzen befestigte Stange, mit welcher man jenen regiert; sie kann, wenn ein Getriebe eingreifen soll, gezahnt werden, oder wird als Hebel um eine liegende Welle drehbar gemacht; an dem einen Arm hängt dann der Schütz, an dem zweiten lüngeren Arm eine Zugstange. Schutzsteg, m. (Steinmetz). Man läßt gern an der Fugenfläche solcher Werkstücke, deren Glieder sehrzart sind, etwas gegen die Kante zurück ein kleines Plättchen stehen, (um das Abdrücken dieser Glieder durch den folgenden Stein „ zu vermeiden. Ein solches Plättchen heißt S. Schützstube, k. (Wasserb.), Raum, worin das Räderwerk für den Schützenzug sich befindet; bei Mühlen meist Nidentisch mit der Radstube. Sitätsbibliothek Heidelberg IDOF