Kenotaph (grch.), d. i. leeres Grabmal, nannten die Griechen und Römer ein Monument, das an jedem beliebigen Orte aus Pietät zu Ehren eines Verstorbenen errichtet wurde, dessen Leichnam entweder nicht aufgefunden werden konnte oder in einem fernen Lande begraben lag.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 233Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei