Kieselsandstein, ein Sandstein, dessen Quarzkörner durch ein kieseliges Bindemittel zusammenehalten werden, welches bald nur in spärlicher enge vorhanden ist, bisweilen aber auch eine förmlich hornsteinartige Masse darstellt; insbesondere verbreitet in der Braunkohlenformation Böhmens, Schlesiens, Hessens, auch in der Kreideformation, z. B. am Nordrande des Harzes, bei Wehrau in der Lausitz.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 266Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei