Kies, eine alte Bezeichnung für eine Abteilung der Schwefel⸗-(auch Arsen- und Antimon⸗) Metalle, unter welcher man, im Gegensatz zu den Glanzen und Blenden, Mineralien von metallischem Habitus und meist gelber, weißer oder roter, selten grauer oder schwarzer Farbe versteht, die (mit Ausnahme des Buntkupferkieses) spröde und meist härter als Kalkspat sind. Hierher gehören z. B. Eisenkies oder Schwefelkies (auch wohl schlechtweg K. genannt), Arsenkies, Weißnickelkies, Magnetkies, Kobaltnickelkies, Kupferkies, Zinnkies, Tesseralkies u. s. w.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 266Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei