FeedKischm oder Tawilah
ErdkundeBrockhaus 1882

Kischm oder Tawilah, d. h. lange Insel, pers. Insel am Eingange zum Persischen Meerbusen, durch die Clarencestraße von der pers. Provinz Kirmän getrennt, ist dürr und unfruchtbar, hat aber auch fruchtbare Strecken, wo man Korn, Datteln, Wein und Melonen zieht. Beim Dorfe Saluk an der Südküste entspringen Naphthaquellen. Am Ostende liegt der Hauptort Kischm, am Westende Bassidore, etwa mitten an der Nordküste Läfit, 1809 durch die Briten zerstört. Die Einwohner der Insel, etwa 5000, sind arab. Stammes.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 310Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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