Kistophoren, s. Cistophorus. Kis-Uisallas (spr. Kisch-Ujßahllahsch), Stadt in Ungarn, Komitat Jazygien-Großkumanien-Szolnok, Station der Linie Czegled-Großwardein der Ungarischen Staatsbahnen, Sitz eines Bezirksgerichts, mit (1880) 11083 magyar. E., die sich teils zur reform., teils zur kath. Kirche bekennen, — ein reform. Untergymnasium, Getreide⸗ und elonenbau. Das Stadtgebiet umfaßt über 172,5 qm mit den bevölkerten Pußten (Meiereien) Marialaka, Kis-Turgony, Tot-Turgony und Csorba. Lit., bei naturwissenschaftlichen Namen Abkürzung für Kitaibel (Paul), geb. im Febr. 1757 zu Mattersdorf im Odenburger Komitat, Professor der Botanik in Pest, starb daselbst 13. Dez. 1817. Er veröffentlichte Plantae rariores Hungariae (in Gemeinschaft mit dem Grafen Waldstein, 3Bde., Wien 1802—12) u. a. Nach seinem Tode erschien: „Hydrographia Hungariaer (2 Bde., Pest 1829).