FeedJulische Alpen
ErdkundeBrockhaus 1882

Julische Alpen heißen die Gebirge, die sich in der südl. Reihe der Ostalpen, zwischen der Fella, dem Tagliamento und der obern Save ausbreiten. Ihre Hauptgipfel sind der Monte-Canin (2582 m) im W., der Mangart oder Manhart (2678 m) im N. und der Terglou (2864 m) im O. Von N. nach S. wird das Gebiet der Julischen Alpen durch den Predilpaß (1165 m) und das Thal des Isonzo durchschnitten. (S. Alpen 36.) ulius, Name einer röm. gens. (S. Julier.) ulius oder Juli, der siebente Monat des Jahres, mit 31 Tagen, war nach der alten Zeitrechnung der Römer, die ihr Jahr mit dem März begannen, der fünfte und hieß daher Quintilis, bis er zu Ehren des Gajus Julius Cäsar, der in diesem Monat geboren ward, seit 45 v. Chr. den gegenwärtigen Namen erhielt. Nach andern steht der Name mit der Sonnenwende in Beziehung, wie das Julfest nordischer Völker. In allen german. Sprachen heißt der J. KHHeumonato, weil gewöhnlich der Schluß der Heuernte in ihn fällt. Im Altfranzösischen hieß der J. Juignety, d. i. kleiner Juni. Während der ersten zwei Drittel des Monats steht die Sonne im Zeichen des Krebses, wähtrend des letzten in dem des Löwen. Als Lostage (s. d. gelten im J.: Mariä Heimsuchung (2.), Sieben Brüder (10.), St. EuDeuhle (13.) und St. Jakob (25.). Der J. ist in Deutschland meist der heißeste Monat; die Sommerwitterung erreicht gewöhnlich ihre volle Höhe; der Himmel ist im allgemeinen noch heiterer als im Juni, obwohl heftige Gewitter mit starkem Regen nicht selten sind. ulius hießen drei röm. Päpste:

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 920Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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