Kreuzestöchter heißen die Mitglieder eines geistlichen Ordens, welcher 1625 zu Roge in der Picardie zur Erziehung junger Mädchen und zur Kränkmostene gestiftet wurde. Später hatten sie ihr Haupthaus zu Brée-Comte-Robert bei Paris, wo Frau von Villeneuve (gest. 1650) ihre Oberin war, und verbreiteten sich Uber Frankreich, Belgien, Deutschland und Nordamerika.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 604Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei