Kronenberg (0offiziell Cronenberg), Stadt in der preuß. Provinz Rheinland, Regierungsbezirk Düsseldorf, Kreis Mettmann, 300 m hoch unweit der Wupper zwischen Elberfeld und Solingen gelegen und aus vielen zerstreut liegenden Ortschaften (Höfen) bestehend, hat drei Kirchen, acht Volksschulen und eine höhere Bürgerschule, zählt (1880) 8214 meist prot. CE. und besitzt zahlreiche Eisen⸗ und Stahlwarenfabriken und ⸗Handlungen, Schmiedewerkstätten, sowie Hammerwerke und Schleifereien. Die Eisenindustrie K.s ist uralt; schon zur Zeit der Hansa waren die Sensen und Futterklingen von K. hochberühmt. Vgl. «Chronik der Bürgermeisterei K.», herausgegeben von Holtmanns u. a. (1877).
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 10, S. 630Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei