Stromberg, Stadt im rheinpreuß. Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Kreuznach, am Güldenbach, welcher wegen seiner reichen Wassermassen und seines starken Gefälles eine lebhafte Industrie in das Thal gebracht hat, Sitz eines Amtsgerichts, zählt (1885) 1059 E. und hat eine evang. und eine kath. Pfarrkirche, eine Blechwarenfabrik, zwei Eisenhüttenwerke, fünf Lohgerbereien, vier Kalkbrennereien und reiches Eisenerzlager. Nahebei liegen das Burghaus Goldenfels und die großartige Ruine der Burg Fustberg, 1689 von den Franzosen niedergebrannt. „Stromberg lin Westfalen), Wigbold Deeum im preuß. Regierungsbezirk Münster, Kreis Beckum, auf den Stromberger Harheheß welche sich bis 6. 190 m im Monkenberg erheben, hat 560 kath. E., ein Krankenhaus, eine Bandfabrik und Obstbau, treibt Handel mit getrockneten Pflaumen und ist Wallfahrtsort.