Lange (Joh. Peter), prot. Theolog, geb. 10. April 1802 in Sonnborn bei Elberfeld, studierte in Bonn, wurde 1826 Hilfsprediger in Langenberg, 1826 Prediger in Wald, 1828 in Langenberg, 1832 in Duisburg, 1841 ord. Professor der Theologie zu Zürich, 1854 zu Bonn, wo er 9. Juli 1884 starb. L.s Hauptwerke sind: Das Leben Jesu, nach den die «Christl. Dogmatik v (3 Bde., Heidelb. 1849 —52) und Die Geschichte der Kirches (Tl. 1, Das apostolische Zeitaltero, 2 Bde., Braunschw. 1853 —54). Hierzu kommt das «Theol.-homiletische Bibelwerko, dessen Redaction er übernommen (Bielef. 1856 fg.). Von seinen übrigen theol. Arbeiten sind hervorzuheben: «Grundriß der Encyklopädiey (Heidelb. „(Grundriß der Hermeneutiko (Heidelb. 1878), „Grundriß der Bibelkundey (Heidelb. 1881). Ferner veröffentlichte er: Vermischte Schriftend (4 Bde., Mörs 1840—41; neue Folge, Bd. 1—3, Bielef. 1860—64) und viele geistliche Dichtungen; dahin gehören: „Biblische Dichtungeno (2 Bde., Elberf. 1832—34), «Gedichter (Essen 1843), Vom Olbergo (Frankf. 1852; 2. Sammlung, Bonn 1880) u. s. w.