Leberfleck (macula hepatica, chloasma), kleine, meist rundliche und linsengroße Hautstelle von brauner oder schwärzlicher Färbung, die sich gewöhnlich ein wenig über das Niveau der Haut erhebt. Ihre anatom. Grundlage besteht in der umschriebenen Anhäufung eines feinkörnigen braunen Pigments in den Zellen des Malpighischen Schleimnetzes der Oberhaut. (S. Haut.) Derartige L. kommen sast an allen Körperteilen, am häufigsten im Gesicht, am Hals und Rumpf vor, sind an sich ganz bedeutungslos und stehen durchaus in keiner Beziehung zur Leber, mit welcher sie nichts als die Farbe gemein haben. Der angeborene L. (Fleckenmal) ist außer seiner abnormen Färbung häufig noch mit mehr oder minder dichten Haaren besetzt. L. bilden sich oft während der Schwangerschaft und W.anen uh meist wieder nach dem Wochenbett. 2. lassen sig nur durch operative Eingriffe (Ausschneiden, Atzen u. dgl.) entfernen; alle übrigen Mittel sind nutzlos.