Bambuk, Land östlich vom Senegal, von Bafing, einem der Quellflüsse des Denegal,und demF'aleme, einem Nebenflusse des Senegal, umschlossen, etwa zwischen 12° 40° und 14° 30‘ nördl. Br. und zwischen 13° und 149 40’ westl. L. von Paris. Es ist im allgemeinen gesund und fruchtbar, von zahlreichen Wasserläufen durchschnitten und in vielen Teilen sehr waldreich; auch eine beträchtliche Viehzucht wird im Lande getrieben: die Bambuker Hammel und Ochsen sind weit und breit geschätzt. Es ist seit alters berühmt durch seine Goldgruben, birgt aber auch andere Mineralien (Eisen). Das ziemlich in seiner Mitte von Süd nach Nord streichende Tomba-ura-Gebirge — der Mittelpunkt von B.s Goldreichtum — entsendet diverse, Goldsand führende Bäche und Flüsse zum Bafing und zum Faleme. Die wichtigeren Pıovinzen sind: Kamana und Konkudugu (am Faleme); Natiaga, Kankulia und Kundian (am Bafıng); Niagala und Diebedugu (im Innern). Hauptstadt des Landes ist: Farabana; andere grössere Plätze: Kenieba (im Norden), Dialafara (imMittelpunkte des Landes), Sansandig und Kholobo (am Faleme), Die Bewohner von B. gehören zur Familie der Mandingo oder Nalinka. — Besucht wurde B. zuerst von Compagnon, den Brue 1716dorthin sandte, dann ausser Mungo Park (1796 und 1805) und Major Houghton (1791) ausschliesslich von französischen Resenden.