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ErdkundeAfrika Hand-Lexikon 1885

Bure, eine kleine noch unerforschte einen ziem Landschaft in Senegambien, welche durchbroche sich unweit von Dingiray am linken Schicht qua: Ufer des Tinkisso, eines linksseitigen chem das e Nebenflusses desNiger, erstreckt. „Sie ist, und diese ist von Höhenzügen durchschnitten, zu Tage ge: die aus rotem Sandstein mit Quarz- samt 6000 ‚-Coutts, Inselgruppe im yanza. Adolphe, ein Belgier (aus bürtig), bereiste 1878 die ‘he Senesambiens und ben Grafen von Semelle auf chungsreise vom Nigerdelta lem Gebiet des Benuö, auf beiden Reisenden den Niger »n gebildet sind, und bietet Thäler mit Wasserläufen n. An den Abhängen der len die Goldminen eingechdem man einige Meter lich weichen Sandstein en hat, stösst man auf eine rzhaltigen Thones, in weldle Metall eingeschlossen es wird nun durch Waschen fördert.“ Von der. insge-Köpfe zählenden Bevölkerung beschäftigen sich ungefähr 1000 mit der Goldgewinnung, und die Ausbeute eines Arbeiters beträgt durchschnittl.45—50 Körner ‘ä 3,8 gr) während der Arbeitszeit (d. h. in der trocknen Jahreszeit von Dezember bis Juni), so dass 45—50000 Körner (in St.-Lous = ca. 500000 Frank an Wert) im Jahr gewonnen werden. Im Sudan steht das Gold von B. in besonderem Ansehen, weil es reiner und schöner sein soll als das von Bambuk und Wassulu stammende. Nur ein geringer Teil desselben gelangt über Medine und Bakel nach Senegambien, das meiste wird durch Futa Djallon nach Süden ausgeführt, und ein Teil wird durch Sarracoletshändler und durch Steuererheber Ahmadus nach Segu gebracht („Pet. Mitth.“ 1882).

Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 1, S. 272Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei

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