Guier (oder Pani6ful), See in geringer Entfernung vom linken Ufer -des Senegal, etwa-60 km nordöstl. von Saint-Louis. Er erstreckt sich zwischen den beiden Negerreichen Walo im Westen und Dimar im Osten, ist etwa 37 km lang (von Nord nach Süd) und 9 km breit (von Ost nach West). Sein Uferland gehört zu den fruchtbarsten Strichen Senegambiens. Im Süden nimmt er den Bunun-Bach auf, der aus dem Lande der Djolof kommt. An ihm errichteten die Franzosen 1842 den Posten Merinaghen. Durch den Taway-Fluss, der aus seiner obern Spitze ausfliesst, steht er mit dem Senegal in Verbindung, den er bei Richard Toll (144 km oberhalb von Saint Louis) erreicht. Bei Hochwasserstand treibt der Senegal seine Fluten nach dem See zurück, den er dann aus seinen Ufern drängt.