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GeschichteAfrika Hand-Lexikon 1885

Kingui, Landschaft oder Provinz des zu dem Königreich Segu gehörenden Reiches Kaarta (s. d.), einreiches, von Diawaras (die eine grosse Rolle in den Kriegen zwischen den Bambaras, Kaartas und den muselmännischen, Eroberern gespielt haben) bewohntes Gebiet. In der Provinz K. liest Niora, die Hauptstadt von Kaarta und Residenz des mächtigsten Bruders des Sultans von Segu (zwei andere Brüder residieren in Kumakary in der Landschaft Dianbokho und in Diala iu der Landschaft Tomora. Kingungi. eine 600 Schritt lange Steinbarre im Kuango (505° s. Br.), welche der Strom durch Steinmassen, Blöcken, Geröll, Sand selbst angeschwemmt haben soll. Sie bildet dennördlichstenPunktMajorv.Mechows auf dessen Kuangofahrt 1880—81.

Afrika Hand-Lexikon. Ein Nachschlagebuch für JedermannVon Paul Heichen, Leipzig: Gressner & Schramm 1885 · Bd. 2, S. 712Scan: Staats- und Universitätsbibliothek Bremen · gemeinfrei

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