Niuak, Negervolk im untern Sobat-Bassin. Njaka heisst der Zauberdoktor bei den Basutostämmen. Njamsi, eine von Bergen eingeschlossene Landschaft am Mbaringo-See(Ost-Äquatorial-Afrika); von ackerbautreibenden, friedfertigen Wakuafi bewohnt, die auch dem Fischfange obliegen. Njandja, siehe Njassa. Njanza (Ukerewe, Victoria Nyanza), See im Innern Afrika’s, im Hinterlande der Sansibarküste sich zu beiden Seiten des Äquators von 2% 50° südl. Br. bis etwa 3% 30° nördl. Br. erstreckend; ward zuerst unter den Europäern von Kapitän Speke 1858 an seiner Südspitze erreicht, liegt nach dessen Angaben in 5750 engl. Fuss Höhe über dem Meer, enthält eine Menge Inseln und nimmt viele Flüsse auf und wurde von diesem Reisenden als ein grosser (uellsee des Weissen Nils nachgewiesen; siehe den Art. Ukerewe, Njarus, ein von den westlich oder südwestlich von Njemssi gelegenen Bergen von Kamassie kommendes' Flüsschen, das in den Mbaringo-See fliesst. Njassa, See im Innern Südwestafrika’s, erstreckt sich von etwa 10" 10' bis 14% 25° südl. Br. und unter 51—52° östl. L. ‚von Ferro. Er wurde zuerst 1859 von Europäern erreicht, und zwar von Albrecht Roscher von Norden aus (der hier am 19. März 1860 von Eingeborenen im’ Dorf Hisonguny ermordet wurde), und von Livingstone, welcher den den Sambesi zu strömenden Schire bis zu seinem Ausfluss aus dem N. verfolgte, von Süden aus. 1861 zog Livingstone dem N. von Osten her. entgegen (den Rufuma hinauf), erreichte aber erst 1866 im August auf diesem Wege sein Ziel und setzte auf das westliche Ufer des Njassa über. 1868 wurde auf das Gerücht von Livingstone’s Tode von England aus eine Expedition unter Young’s Leitung nach dem Niger gesandt. Derselbe befuhr 1875 den N. bereits mit einem Dampfer, und alsbald liessen sich englische Missionäre (Law und Stewart 1877) am Ufer des Sees nieder. 1879 erreichte Joseph Thomson von der Ostküste aus (Fortsetzung der Keith Johnston’schen [f 28. Juni 1879] Expedition) den N. an seinem Nordende; gleichzeitig mit ihm traf James Stewart, der Zivilingenieur der am Südende des N. gelegenen Station Livinsstonia dort ein. Njemati, Berg im Denkalande (Nilländer); granitisch. Njerkani, Berge im Denkalande am Ufer des Nil, 3000 Fuss hoch; ranitisch.