Asche, Thymus, (Thymallus) Thym, ein Fisch, der im Teutschen deßwegen diesen Nahmen bekommen, weil er fast Aschenfarbig aussehen soll. Etliche geben vor, sein Fleisch rieche nach Thymian, und daher sey die Lateinische Benennung entstanden. Ich halte es aber vor eine Unwarheit, gestalt bey vielfältiger Zubereitung dieser Fische, dergleichen guten Geruch ich niemahls empfunden. Vielmehr mag der Lateinische Nahme auf die Güte dieser Fische abziehlen, weil ihr Fleisch nicht nur annehmlich, sondern auch das Schmaltz, als ein treffliches Remedium zu den Brand und bösen Augen ausgeschriehen wird, davon Joel in Praxi nachzuschlagen. Von Mertz an bis in den Herbst-Monat sind sie am besten zu verspeisen, und werden auf unterschiedliche Arten zu bereitet: als 1) gesotten, 2) mit einer Butter-Brüh, 3) mit Butter-Brüh und Eyern abgezogen, 4) mit einer Sardellen-Brüh, 5) mit einer Citronen-Brüh, 6) mit einer Caper-Sosse 7) gebacken, 8) marinirt.