Erbsen. Pisa, Pois, Zehlet man unter die Hülsen-Früchte, derer die Gärtner unterschiedliche Arten pflantzen. An etlichen Orten säet man Erbsen in ungedüngtes oder ausgerissenes hart Land, weil selbiges hiervon locker wird, die hernach wenn sie reiff sind, abgehauen und ausgedroschen werden. Und eben diese geben eine gute Hauß-Speise ab. Man kan auch die Brühe dererselben in vielen Kranckheiten ohne Schaden geniessen, wie denn selbige in Bauchflüssen und Steinbeschwerungen; auch als ein Vehiculum der Brech-Artzneyen zu gebrauchen. Unser Koch bringet gedachte Früchte nicht nur bey vielen Essen gar wohl an; sondern er richtet sie auch auf folgende Art zu: 1) Erbsen durchgestrichen; 2) Erbsen nur schlecht auf Böhmisch; 3) Erbsen und Graupen durch einander auf Böhmische Art; 4) Erbsen gantz gemein; 5) Erbsen mit gebrunirten Zucker; 6) Erbsen auf Oesterreichische Art abzuziehen.