Saltz, Sal, Sel, ist das allernöthigste Stück in einer Küche, ohne welches kein eintziges Essen könte schmackhafft bereitet werden. Es behält aber unter denen vielen Sorten des Saltzes sonderlich dasjenige, so zu Halle in Magdeburg gesotten wird, den Preiß, weil es, wenn man es mäßig brauchet, gesund seyn und aller Fäulung wiederstehen soll. Von denen Eigenschafften und Nutzen dieses Saltzes wird in einer kurtzen Beschreibung, so A. 1708. zu Erlangen gedruckt, nachdrücklich gehandelt: wer noch curieuser seyn will, kan D. Thurmanns Bibliothecam Salinariam darüber zu rathe ziehen.
Gottlieb Siegmund Corvinus (Amaranthes), Nutzbares, galantes und curiöses Frauenzimmer-LexiconLeipzig: Gleditsch 1715 · Sp. 1687Text: Deutsches Textarchiv · CC BY-SA 4.0