Comma, Jst eine subtile Abtheilung des Tons auf dem Monochordo, z. E. es sind von einem Clave zum andern neun Linien, wie auf dem Zoll-Stabe, von einem Zolle zum andern neun Strichlein. Die 4 ersten gehen bis zum Semitonio, die 5 andern bis zum folgenden Clavi, so, daß man zwischen einem Clavi, bis zum andern, dem subtilen und accuraten Gehör nach, wohl 9 schwartze Noten machen könte. Diese 5 Theile heist man comma majus, die 4 übrigen comma minus. Die Kerben, worinnen die Tangenten des Clavicordii mit einem meßingenen Blechlein auf- und nieder gehen, sind nach diesen Commatibus eingetheilet. Weil auch die Griffe auf einer Laute immer enger werden, ie näher sie dem Stege kommen, so können diese Commata nicht so genau darauf in Acht genommen werden, und sind nur intermedia, denn es kommen 4 und ein halb Comma auf einen Griff.