FeedHeigel (Karl)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Heigel (Karl), deutscher Novellist, geb. 25. März 1835 zu München, Sohn des Oberregisseurs am dortigen Hoftheater, studierte zu München Philosophie und wurde dann Bibliothekar des Fürsten Carolath-Beuthen in Niederschlesien, mit dessen Neffen er größere Reisen machte. Im J. 1863 ließ er sich in Berlin nieder. Seit 1875 wohnt er abwechselnd in München, Tirol und Italien. Er rieb die Dramen „Marfav, Vor hundert Jahreno, Freunde⸗; ferner Rovelleno (1866, 1872, 1873, 1878), das Epos Bar Cochbav (1857), die Erzählungen: „Ohne Gewissene (Berl. 1871), Die Dame ohne Herz» (Berl. 1873), (Benedictuso (Berl. 1875), «Das ewige Licht» (Lpz. 1877), Es regneto (2. Aufl., Stuttg. 1878), Der Theaterteufel) (Lpz. 1878), „Die Veranda am Gardaseey (Opz. 1879). Auch vollendeteer Grillparzers «Estherv.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 26Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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