Heinroth (Joh. Christian Friedr. Aug.), psychol. Schriftsteller, geb. zu Leipzig 17. Jan. 1773, studierte von 1791 an Medizin zu Leipzig und Wien und wurde 1803 Arzt in seiner Vaterstadt, 1812 außerord., 1819 ord. Professor der psychischen The— rapie daselbst und starb 26. Okt. 1843 zu Leipzig. Er schrieb: Beiträge zur Krankheitslehrey (Gotha 1810), (Lehrbuch der Seelenstörungen und ihrer Behandlungo (2 Bde., Lpz. 1818), 4Lehrbuch der Anthropologie (Lpz. 1822; 2. Aufl. 1831), Lehrbuch der Seelengesundheitskundey (2 Bde., Lpz. 1824—25), «System der psychisch-gerichtlichen Medizino (Lpz. 1825), «Die Psychologie als Selbsterkenntnislehres (Lpz. 1827), «Geschichte und Kritik des Mystizismus aller bekannten Völker und Zeiten v (Lpz. 1830), Grundzüge der logiex (Berl. 1833), «Orthobiotik oder die Le vom richtigen Leben » (Lpz. 1839). Unter dem Namen Treumund Wellentreter ließ er „Gesammelte Blätter „ (4 Bde., Lpz. 1818—26) erscheinen.