Hoff (Konrad), Architekturmaler, geb. 19. Nov. 1816 zu Schwerin, erlernte die Stubenmalerei und bildete sich kurze Zeit an der Dresdener Akademie. Er war dann als Stuben⸗ und Theatermaler in mehrern Städten Deutschlands und Polens thätig, bis er sich in München niederließ, wo er 19. Febr. 1883 starb. Seine Bilder stellen meist Rokokobauten dar. Hervorzuheben sind: Rokokozimmer (1860), Inneres der münchener Frauenkirche (1860), Treppenhaus im Schloß zu Schleißheim (1862), Inneres eines alten Schlosses in Neuburg, Schlafzimmer Kaiser Karls VII. in Schleißheim (1867) und viele Bilder aus oberital. Städten. ö
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 296Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei