Honigameisen, eine besondere Modifikation der Ameisen; sie besitzen eine Form von Arbeitern, die von andern Individuen desselben Baues (sog. „Fourragierery) mit süßen Substanzen, Saft von Blattläusen u. s. w. gefüttert werden, diesen Honig in sich aufspeichern, um, wie es scheint, ihn im Falle der Not wieder von sich zu geben. So werden sie zu lebenden Honigtöpfen, deren Hinterleib zu einer dünnen Blase aufgetrieben ist, auf der die ursprünglichen Stücke der Hornringe des Hinterleibes nur eals kleine Plättchen liegen. Auf zwei Punkten der „Welt haben sich solche H. unabhängig voneinander entwickelt und beide gehören ganz verschiedenen Gattungen an: die eine (Myrmecocystus mexicanus) findet sich in Mexiko, die andere (Camponotus inflatus, s. beistehende Abbildung) stammt aus ö Australien. Vgl. Lubbock,