FeedHostrup (Jens Kristian)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Hostrup (Jens Kristian), dän. Dichter, geb. zu Kopenhagen 20. Mai 1818, verfaßte schon als Student Lustspiele, die viel Beifall fanden. Unter denselben sind hervorzuheben: „(Gjenboerne » (1844), (1849), «Aventyr pä Fodreisen (1850), (Mäster og ——9— — (1852), En Nat mellem Fjäldene y (1853). Von seinen lyrischen „Viser og Verso sind mehrere Auflagen erschienen; die letzte 1872. Im J. 1855 empfing H. die priesterliche Weihe und wirkte in Grundtvigscher Richtung erst in Silkeborg (bis 1862), dann in Frederiksborg bis 1882. Seitdem lebt er emeritiert in seiner Vaterstadt; 1881 ging sein Schauspiel Evar über die Bühne. Sotel (frz.), großes prächtiges Gebäude, besonzers als Wohnung einer Standesperson, eines Ministers, Botschafters u. dgl.; auch großes öffentiches Gebäude, . B. Hotel de Ville, Stadt⸗-, Rathaus, Hötel-Dieu, großes Krankenhaus, Hötel des Invalides, das große es Gosthans: in Paris; dann bedeutet H. ein großes Gasthaus; Hötelier, Gastwirt; Hotellerie, Wirtshaus, kleiner Gasthof.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 413Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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