Huelva, Hauptstadt der gleichnamigen andalusischen, im S. an das Atlantische Meer, im W. an Portugal grenzenden span. Provinz (10 676 ꝗm mit (1883] 213 548 G., das alte Oroba, ist eine gutgebaute Ciudad von (1877) 13125 E., 110 km im WSW. von Sevilla, links am Odiel, welcher sich in Gestalt einer langen Bai, Rio de Huelva genannt, mit dem Rio Tinto vereinigt ins Meer ergießt, und an der Eisenbahn Sevilla-H., welche an dem großen eisernen Molo des Tinto endet, einem der schönsten Werke seiner Art. Die San-Pedro-Kirche ist eine ehemalige Moschee. Der Handel ist bedeutend. Hauptausfuhrartikel ist Kupfererz, nämlich Kupferkiese aus den Gruben von Rio Tinto, welche durch Eisenbahn mit H. verbunden sind, Manganerz, Wein, Ol, Orangen, Feigen, Kork u. s. w. Die hier gebauten Schiffe sind in Cadiz und Gibraltar hoch geschätzt. Die Bewohner sind fleißige Fischer, deren Fang nach Sevilla expediert wird.