Ibn-Challikan (Schams ⸗al din Abu'l Abbas Ahmed), ein Abkömmling der berühmten Barmekiden, geb. zu Arbela im J. 608 der Hedschra (1211 v. Chr.), gest. in Damascus im J. 681 der Hedschra (1282 n. Chr.) nach einem sehr wechselvollen Leben. Er verdankt das große Ansehen, in welchem er noch jetzt steht, vor allem seinem biographischen Geschichtswerke, welches die «Todesfälle der berühmtesten Personen und die Geschichte der Söhne der Zeite behandelt. Das Werk, eine der zuverlässigsten Quellen für die Litteraturgeschichte der Araber während des 2. bis 7. Jahrh. der Hedschra, ist wiederholt herausgegeben, zuerst von F. Wüstenfeld (13 Hefte, Gött. 1835 fg.), dann von Guckin de Slane (Par. 1838 fg.), zugleich übersetzt von demselben (Par. 1842 fg.). Vgl. B. F. Tydemann, 4Conspectus operis Ibn-Challikani de vitis illustrorum virorumo (Leiden 1809).