FeedImbercill (lat.)
Literatur & SpracheBrockhaus 1882

Imbercill (lat.), schwach, blödsinnig; Im beeillität, Schwäche, namentlich Geistesschwäche, Imbert (Barthelemy), einer der vorzüglichsten franz. Fabeldichter, geb. 1747 zu Nimes, machte sich )durch sein Jugement de Pariso (Amsterd. u. Par. 1772) zuerst als Dichter vorteilhaft bekannt. Bleibenden Ruf sicherten ihm seine anmutigen Fabeln. Eine Auswahl derselben enthalten seine „Oeuyres poétiquesd (2 Bde., Haag 1777). Sein Lustspiel Le jaloux sans amoury erhielt sich lange auf der Bühne. Außerdem sind noch von ihm zu nennen das Lustspiel Le jaloux malgré luio und die Tragödie Marie de Brabanto. J. starb zu Paris 23. Aug. 1790.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 9, S. 546Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Literatur & Sprache 6