Jasmin (Jacques) oder Jaguou Jausmin, ranz. Patoisdichter, geb. 6. März 1798 zu Agen Lot-Garonne), Sohn eines Schneiders, war Haarräusler und trat 1825 zuerst mit dem im Volksdialekt seiner Vaterstadt geschriebenen Gedicht cMe cal mouris (eIch muß sterbene) auf. Seine Hauptwerke sind: Lou chaliberis (4Das Charivariv, 1825), ein komisches Heldengedicht; „Lou tres de Maiz (Der dritte Maib, 1830), bei Gelegenheit der Errichtung des Standbildes Heinrichs IV. zu Nêrac; (Las papillotoso (eDie Papillotene), von denen die erste Sammlung 1835, die zweite 1843 erschien, und die viele vortreffliche Stücke enthalten; Labuglo de Castel-Cuillés (Das blinde Mädchen von Kastell Cuillén, 1836); 4Lous dous frays:bessous v (Die beiden Zwillingsbrüdero, 1847). J. starb zu Agen 5. Okt. 1864. Vgl. Babain, J., Sa vie et ses